Das Rad — offen gelegt
Nichts an diesem Rad ist versteckt. Diese Seite beschreibt vollständig, prüfbar und in klarer Sprache, wie es funktioniert. Die Situationistische Edition ist eine Idee von Greta Kühnast und Jan Pleitner.
Die Regeln
- Jede Besucherin und jeder Besucher darf das Rad dreimal pro Tag drehen.
- Nach jeder Drehung können Sie die Edition zu exakt dem angezeigten Preis kaufen.
- Eine erneute Drehung ersetzt das vorherige Ergebnis — was zuletzt fällt, das gilt.
- Das Rad ist der einzige Weg zum Kauf: Es gibt keinen anderen Preis, keine Verhandlung, keinen Rabattcode.
Wie die Zahlen entstehen
- Jedes Rad ist ein Unikat: Seine 12 Preisfelder werden für jede Drehung neu gezogen — auf unserem Server, mit dem kryptografischen Zufallsgenerator des Betriebssystems (
random_int). Weder wir noch Ihr Browser können beeinflussen, wo es landet. - Der ausgewiesene Mindestpreis ist immer eines der Felder — das Versprechen „Ab X €" ist bei jeder Drehung eine echte Chance, und das Rad zeigt nie einen Preis darunter.
- Das höchste Feld übersteigt nie das Doppelte des Richtwerts der Edition.
- Die Felder dazwischen werden logarithmisch gleichverteilt gezogen: niedrige Preise liegen dichter, hohe Anker sind seltener — aber jedes Feld hat exakt dieselbe Chance von 1 zu 12, getroffen zu werden.
Das Siegel — jedes Ergebnis prüfbar
Bevor das Rad sich zu drehen beginnt, schreibt der Server das fertige Ergebnis in ein kryptografisches Siegel und zeigt es Ihnen: Siegel = SHA-256(Felder | Landefeld | Nonce). Nach der Landung können Sie diesen Hash aus den angezeigten Werten selbst nachrechnen und sich überzeugen, dass das Ergebnis vor Beginn der Animation feststand — das Theater entscheidet nie, es führt nur auf. Jede Drehung wird mit ihrem Siegel gespeichert.
Was wir speichern — und was nicht
- Kein Tracking, keine Analyse, keine Werbung, keine Cookies.
- Ihre IP-Adresse wird nur als SHA-256-Hash gespeichert, um das Tageslimit durchzusetzen; die Adresse selbst wird nie gespeichert.
- Ihr Browser hält Ihre laufende Sitzung (verbrauchte Drehungen, letztes Ergebnis) lokal auf Ihrem Gerät.
- 10 % jedes Verkaufs gehen an junge Künstlerinnen und Künstler — jeder Verkauf und jede Spende steht im öffentlichen Transparenz-Verzeichnis.
Warum ein Rad?
Weil die Frage „Was ist Kunst wert?" keine ehrliche feste Antwort hat. Das Rad ersetzt die Verhandlung durch Fortuna, das Feilschen durch einen Moment des Zufalls — offen, verspielt und nach Regeln, die jeder auf dieser Seite nachlesen kann. Sollten Sie an diesem System je etwas finden, das hier nicht offengelegt ist: Schreiben Sie uns. Wir veröffentlichen es. Die kunsthistorische Einordnung — von Duchamps Roulette bis zum Auktionsspektakel — steht auf der Seite „Das Konzept".