Die erste Edition erscheint in Kürze.
Ein Werk zur Zeit, Auflage 1. Den Preis bestimmt kein Etikett, sondern das Rad der Fortuna — offen gelegt, kryptografisch versiegelt, drei Drehungen am Tag. Sobald die erste Edition hängt, dreht es sich hier.
Wie das Rad funktioniert →Archiv
Noch keine verkauften Editionen.
Was ist die Situationistische Edition?
Was ist ein Bild wert? Der Kunstmarkt beantwortet diese Frage täglich — aber er zeigt seine Rechnung nicht. Die Situationistische Edition zeigt ihre: Sie ist ein Rad. Hier steht immer genau ein Werk zum Verkauf, Auflage 1. Seinen Preis bestimmt kein Preisschild und kein Feilschen, sondern eine Drehung — dreimal am Tag, für jeden gleich, kryptografisch versiegelt und bis in die Formel offengelegt.
Der Kauf ist hier kein Abschluss, sondern eine Situation: ein Moment, in dem sichtbar wird, wie Wert entsteht. Und was verkauft wird, ist bewusst offen — ein Bild, ein Foto, ein Objekt, ein gefundenes Ding. Was die Stücke zu einer Edition verbindet, ist nicht ein gemeinsames Material, sondern dieser eine Kanal: dass jedes durch dasselbe Rad, in derselben zeitlichen Abfolge, mit demselben Zertifikat in die Welt trat. Jedes Ding ein Anker in der Zeit — und das Spiel, das es hervorbrachte, gehört zum Werk.